Erste Termine für CBPP™ Zertifizierungen in Deutschland

Auf der Seite der EABPM wurden die ersten öffentlichen Termine für eine Zertifizierungsprüfung zum Certiefied Business Process Professional™ veröffentlicht.

Vorerst werden vier Termine genannt:

  • 22. April in Wiesbaden
  • 27. April in Hannover
  • 4. Mai in München
  • 6. Mai in Berlin

Grundlage für die Zertifizierung ist der BPM Common Body of Knowledge, welcher von der EABPM herausgegeben wurde.

Quelle und mehr Informationen: http://www.eabpm.org/?page_id=4

Prozesse für Scrum zerlegen

Wie im Artikel “Kick-Off: BPM + Scrum” den Jakob Freund auf bpm-guide.de veröffentlicht hat wollten wir noch Beispiele für verschiedene “Schnittmuster” einbringen. Ein Sprint bei Scrum soll zwischen 1 und maximal 4 Wochen dauern. Daher ist es ggf. notwendig einen Prozess in kleinere Einheiten zu zerlegen um diese Einheiten in den Sprints bearbeiten zu können. Da das Ergebnis eines Sprints ein “auslieferbares lauffähiges Produkt” sein sollte, müssen große Prozesse so geteilt werden, dass diese Teilprozesse sinnvoll und möglichst eigenständig ausgerollt werden können. Im Anschluss folgt mein Beispiel für das Zerlegen von Prozessen mit mehreren parallelen Prozesssträngen. (weiterlesen …)

Agiles BPM mit Scrum

Ich habe häufiger Erfahrung mit sehr langen Projekten zum Thema Business Process Management gemacht. Vor allem durch die Zusammenarbeit vieler Abteilungen in einem End-to-End Prozess wird ein Prozess immer größer und das Projekt immer schwer-fälliger. Obwohl viele Aktivitäten im Prozess häufig schon komplett geklärt und ggf. sogar schon fertig entwickelt worden sind kann der Prozess nicht eingeführt werden weil irgendwo eine kleine Aktivität noch abgestimmt werden muss. Durch eine agile Vorgehensweise könnten alle klaren Aktivitäten schneller implementiert werden und der gewünschte Erfolg könnte sich auch schneller einstellen. Daher ist das Thema Scrum sehr interessant, aber nicht ganz einfach. Scrum war ursprünglich für die Softwareentwicklung gedacht und nicht für BPM-Projekte. Meine ersten Gedanken zu dieser Kombination habe ich hier im Blog schon beschrieben (siehe Teil 1 und Teil 2). Die selben Gedanken haben sich auch Dr. Martin Bartonitz von Saperion und Jakob Freund von camunda gemacht. Um uns Auszutauschen und die Kombination Scrum und BPM zu diskutieren haben wir einen kleinen Workshop bei Jakob in Berlin abgehalten. Die Ergebnisse unseres ersten Workshops können auf bpm-guide.de nachgelesen und im Forum des BPM-Netzwerk diskutiert werden. Ich bin gespannt auf das Feedback im Forum.

Das Kaninchen-Problem

Passend zum Business Process Management Summits von Gartner möchte ich auf einen dort genannten Punkt eingehen, der schon lange bekannt ist, wie auch Dr. Bartonitz in seinem Blog schreibt. Aber dennoch führt dieser Punkt immer wieder dazu, dass Projekte scheitern. Ich möchte es etwas bildlicher darstellen und nenne es deshalb das Kaninchen-Problem. (weiterlesen …)

Intalio tritt der “Finalization Task Force” für BPMN 2.0 bei

Gestern meldete Intalio, dass Sie nun als Mitglied der OMG in der Finalization Task Force an der Verabschiedung der kommenden BPMN 2.0 Spezifikation mitwirken. (Quelle)

Wie wird sich dann nach der Verabschiedung der Spec. das Intalio BPMS entwickeln?

Bisher nutzt Intalio BPMN für die Modellierung und BPEL für die Prozessausführung (hier). Ismael Gahlimi hatte hierzu bisher einen klaren Standpunkt: Mit BPMN alleine können keine Prozesse ausgeführt werden. Es fehlen die technischen Informationen im Prozessmodell. (Why BPEL Matters). Das ist ja auch richtig. Doch dieses klaren Bekenntnis zu BPMN 2.0 und der damit auch kommenden Möglichkeit BPMN-Prozessmodelle direkt in einer BPMN-Prozess-Engine auszuführen, könnte dazu führen, dass Intalio zukünftig von der problematischen Transformation von BPMN nach BPEL absieht und sich zum reinen BPMN BPM-System weiterentwickelt. Ich bin gespannt…