“Prozessmanagement ganzheitlich einführen und verankern”

so lautet der Untertitel des Buches “Prozessorientierte Unternehmensführung” von Thilo Knuppertz und Uwe Feddern. Auf 293 Seiten beschreiben die beiden Managementberater der BPM&O ausführlich wie Prozessmanagement als ganzheitliche Methodik in einem Unternehmen etabliert werden kann. Prozessmanagement verstehen die Autoren als ganzheitliche Managementmethode. In dem Buch wird nicht beschrieben wie ein einzelner Prozess optimiert wird. Es befasst sich damit, wie man ein Unternehmen prozessorientiert ausrichtet und welche Ziele damit erreicht werden können. Das Buch adressiert das Mittlere- und Top-Management, welches sich eingehend mit dem Thema befassen möchte. (weiterlesen…)

Bonita Open Solution macht einen soliden Eindruck

Vor ein paar Tagen habe ich mich mit Bonita beschäftigt und einen kleinen Beispielprozess erstellt. Hier möchte ich nun meine Eindrücke schildern. Eine kostenlose Version der BPM Suite kann man sich unter www.bonitasoft.com herunterladen.

Das Produkt lässt sich für eine Demo schnell auf einem Windows-Rechner installieren. In der Installation enthalten sind:

  • Bonita Studio – Client-Tool zum modellieren der Prozesse und Formulare
  • User Experience – Web-GUI für die Process Engine
  • Admin-Konsole – Web-GUI für die Administration der Prozessklassen und -instanzen
  • Eine kleine Datenbank für die Prozessdaten (weiterlesen…)

Flexible Prozesse und keine Bürokratie!

ISO9001, ITIL, CoBIT, eTom, GeLi, GPKE, SOX und viele andere Frameworks haben etwas gemeinsam:

Standardisierung von Prozessen

Doch leider wird allzu oft aus einer Standardisierung eine Zwangsjacke. Und mit dieser Zwangsjacke sind selbst einfache Tätigkeiten eine fast unlösbare Aufgabe. Unnötige und aufgeblasene Formulare, mehrfache Freigabestufen, überregionale Konsolidierung und Überwachungswahn führen häufig zu Einschränkungen im Arbeitsalltag der Mitarbeiter. Was sind die Folgen? … Kreativität! Doch nicht die Kreativität die ein Unternehmen sehen möchte. Die Mitarbeiter werden kreativ um die aufwändig und teuer aufgesetzten Prozessstandards zu umgehen. Wenn selbst die Bestellung eines Bleistifts zum Staatsakt wird, haben die Mitarbeiter keine andere Wahl. Daher ist es wichtig zuzuhören und ein lebendiges Prozessmanagement aufzusetzen. Ein schöner Artikel hierzu ist auf Spiegel.de zu finden und noch mehr Beispiele in dem Buch Ich arbeite in einem Irrenhaus: Vom ganz normalen Büroalltag.

Erstkontakt mit Activiti

Endlich habe ich etwas Zeit gefunden um einen kleinen Test mit Activiti durchzuführen. Hierbei muss ich direkt gestehen, dass ich kein Entwickler bin und deshalb bestimmt für den einen oder anderen Schritt etwas länger brauche. Aber ich hoffe ich schaffe es einen kleinen Beispielprozess zu bauen, vor allem weil ich mir doch einiges von der Modellierung der im Signavio und in Ecplise erhoffe. Bei jBPM habe ich es bisher noch nie geschafft einen eigenen kleinen Prozess zum “fliegen” zu bringen. Irgendwann beim Deployment war meistens Schluss. (weiterlesen…)

Burnout durch falsches Prozessmanagement

Vor einigen Tagen habe ich einen Vortrag von Frau Dr. Siebecke (Zentrum für Burnout-Prävention, Uni Dortmund) gehört. In Ihrem vortrag wurde speziell das Thema Burnout in der IT Branche angesprochen. Während des sehr interessanten Vortrages ist mir eine Grafik ganz besonders aufgefallen. Das Thema der Grafik war die Belastungssituation in Innovationsprozessen (leider finde ich diese Grafik nirgendwo im Internet). Hier wurde von den passiv betroffenen Personen die Belastung durch Prozess- und Verfahrensänderungen als stark belastend bewertet. Stärker belastend war nur noch Projekte zur Reorganisation von Unternehmen.Die Personen die an der Umsetzung eines Prozessmanagement-Projektes beteiligt sind sind wesentlich weniger belastet als die Personen die von einer Prozessänderung betroffen sind. Ich finde als Projektmanger in einem Prozessprojekt sollte man sich dieser Belastung bewusst sein. (weiterlesen…)