Process Solution Day 2010 der gfo

Ein langer Tag geht zu Ende. Heute war ich Gast auf dem 5. PSD der gfo (www.gfo-kongress.de). In 3 parallelen Streams wurden diverse BPMS von den Herstellern vorgestellt. Jeder Hersteller hatte 45 Minuten Zeit zu einem von 3 Themen Stellung zu beziehen. Das erste Thema war Modellierung und Dokumentation. Thema zwei war SOA und Thema drei Human Workflows und Prozessportale. Ich habe mir hauptsächlich die Vorträge zum Thema Human Workflow angesehen.
Ich bin doch positiv Überrascht, wie weit die Toolhersteller mittlerweile sind. Alle vorgestellten Produkte waren ausschließlich Zero-Coding Lösungen. Im Kern der BPMS sind kaum noch Unterschiede auszumachen. Alle unterstützen Prozessversionierung, Rollen, Dokumentenanhänge und diverse Schnittstellen zu Drittsystemen. Im Detail steckt aber der Teufel. Einige der Tools kommen mit selbst entworfenen Modellierungsnotationen daher. Leider musste ich auch feststellen, dass einige der Präsentatoren von Prozessmodellierung an sich nicht viel Ahnung hatten (Wer nennt bitte eine Aktivität “Vorgesetzter”???). Generell waren die größten Unterschiede in der Modellierung zu finden. Während in einigen Tools die Prozessmodelle sehr technisch modelliert werden müssen (sind fast schon modell-view controller) sind andere Hersteller weiter und dort können sehr Business-nahe Prozesse an die Engine übergeben werden (z.b. bei Xpert.Ivy oder Appian) oder es werden sogar verschiedene Modellebenen berücksichtigt (wie bei inubit).
Zuerst muss ich jetzt erst mal die ganzen Eindrücke verarbeiten. Es gibt keine kompaktere Möglichkeit sich über eine so große Zahl an Produkten zu informieren. Einige der Tools werde ich mir in den nächsten Wochen auf jeden Fall noch mal genauer angucken.

Tipps zum Business Process Management – Teil 1

In den folgenden Wochen möchte ich eine kleine Serie veröffentlichen mit nützlichen Tipps rund um das Thema Business Process Management. Dieser Artikel ist der erste dieser Serie, die insgesamt 20 Tipps beinhalten wird. Die ersten drei Tipps befassen sich mit den Themen Standards, Erfahrung und unvollständigen Prozessmodellen. (weiterlesen…)

Ein Pfund BPM bitte!

Im Anschluss an einen BPM-Vortrag, den ich in München gehalten habe, kam es zu einer sehr interessanten Diskussion. Ein Teilnehmer sagte, dass das mit dem Business Process Management ja ganz schön ist, aber ihm war nicht klar, wie ein Unternehmen BPM jetzt einkaufen kann. Wie bekommt man all die schönen Vorteile die man mit BPM hat? Die Frage des Teilnehmers kam etwas unerwartet, aber dennoch zurecht.

Hierzu muss ich noch kurz erwähnen, dass ich unter anderem BPM als Ganzes vorgestellt habe und mich hierbei an das BPM CBOK angelehnt habe. Ich erläuterte die 9 Wissensgebiete und was jeweils in den einzelnen Gebieten für Tätigkeiten anfallen.

Ich denke man kann BPM an sich nicht kaufen. Business Process Management ist unverkäuflich! (weiterlesen…)

Erste Termine für CBPP™ Zertifizierungen in Deutschland

Auf der Seite der EABPM wurden die ersten öffentlichen Termine für eine Zertifizierungsprüfung zum Certiefied Business Process Professional™ veröffentlicht.

Vorerst werden vier Termine genannt:

  • 22. April in Wiesbaden
  • 27. April in Hannover
  • 4. Mai in München
  • 6. Mai in Berlin

Grundlage für die Zertifizierung ist der BPM Common Body of Knowledge, welcher von der EABPM herausgegeben wurde.

Quelle und mehr Informationen: http://www.eabpm.org/?page_id=4

Das Kaninchen-Problem

Passend zum Business Process Management Summits von Gartner möchte ich auf einen dort genannten Punkt eingehen, der schon lange bekannt ist, wie auch Dr. Bartonitz in seinem Blog schreibt. Aber dennoch führt dieser Punkt immer wieder dazu, dass Projekte scheitern. Ich möchte es etwas bildlicher darstellen und nenne es deshalb das Kaninchen-Problem. (weiterlesen…)