Agiles BPM mit Scrum

Ich habe häufiger Erfahrung mit sehr langen Projekten zum Thema Business Process Management gemacht. Vor allem durch die Zusammenarbeit vieler Abteilungen in einem End-to-End Prozess wird ein Prozess immer größer und das Projekt immer schwer-fälliger. Obwohl viele Aktivitäten im Prozess häufig schon komplett geklärt und ggf. sogar schon fertig entwickelt worden sind kann der Prozess nicht eingeführt werden weil irgendwo eine kleine Aktivität noch abgestimmt werden muss. Durch eine agile Vorgehensweise könnten alle klaren Aktivitäten schneller implementiert werden und der gewünschte Erfolg könnte sich auch schneller einstellen. Daher ist das Thema Scrum sehr interessant, aber nicht ganz einfach. Scrum war ursprünglich für die Softwareentwicklung gedacht und nicht für BPM-Projekte. Meine ersten Gedanken zu dieser Kombination habe ich hier im Blog schon beschrieben (siehe Teil 1 und Teil 2). Die selben Gedanken haben sich auch Dr. Martin Bartonitz von Saperion und Jakob Freund von camunda gemacht. Um uns Auszutauschen und die Kombination Scrum und BPM zu diskutieren haben wir einen kleinen Workshop bei Jakob in Berlin abgehalten. Die Ergebnisse unseres ersten Workshops können auf bpm-guide.de nachgelesen und im Forum des BPM-Netzwerk diskutiert werden. Ich bin gespannt auf das Feedback im Forum.

Das Kaninchen-Problem

Passend zum Business Process Management Summits von Gartner möchte ich auf einen dort genannten Punkt eingehen, der schon lange bekannt ist, wie auch Dr. Bartonitz in seinem Blog schreibt. Aber dennoch führt dieser Punkt immer wieder dazu, dass Projekte scheitern. Ich möchte es etwas bildlicher darstellen und nenne es deshalb das Kaninchen-Problem. (weiterlesen…)

Agiles Business Process Management – Teil 2

Im ersten Teil zum Thema Agiles Business Process Management habe ich meine ersten Gedanken verfasst, wie man Prozesse mit Hilfe von Scrum analysieren und modellieren kann. Im zweiten Teil möchte ich mich etwas genauer mit dem Thema beschäftigen.

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Einführung von BPM

Viele Unternehmen sehen grade in der andauernden Krise das Thema Business Process Management als eine Lösung an. Sie möchten mit BPM Kosten reduzieren und zeitgleich die Performance steigern. Hierbei besteht, wie bei jedem Projekt bei dem “neue”  Themen behandelt werden, die Gefahr sich die Finger zu verbrennen, wenn man es nicht vernünftig macht. Auch eine Sucht nach Quick Wins und ein ROI < 12 Monate ist in vielen BPM-Projekten ein Grund fürs Scheitern. Aber es ist Wahr: mit BPM lässt sich die Effizienz eines Unternehmens signifikant steigern und dabei zeitgleich können Kosten reduziert werden. Hierfür ist aber ein ganzheitliches BPM und eine vernünftige Strategieplanung notwendig.

In der Regeln ist einer der folgenden Punkte ausschlaggebend für die Idee ein BPM Projekt zu machen.

  1. Ein Unternehmen möchte primär Prozesse effizienter gestalten
  2. Ein Unternehmen möchte primär Kosten einsparen

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IDM und BPM – ein starkes Team!

Dieser Artikel befasst sich vor allem mit lauffähigen Prozessen in einem BPM-System (BPMS), die einen gewissen Anteil an menschlicher Interaktion erfordert, z.B. der klassische Urlaubsantrag oder die Freigabe von Rechnungen. In solchen Prozessen muss immer wieder der passende Bearbeiter für den nächsten Schritt gefunden werden. Hierfür können verschiedenste Regeln definiert werden. Z.B. benötigt ein BPMS den Vorgesetzten eines Mitarbeiters, der grade einen Urlaub beantragt. Oder etwas komplexer: Es wird nach einer Person gesucht, die eine Rechnung über 50.000 € freigeben darf und in der Linienorganisation der Vorgesetzte von dem Einkäufer ist, der die Produkte gekauft hat, für die die Rechnung eingetroffen ist.

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