Burnout durch falsches Prozessmanagement

Vor einigen Tagen habe ich einen Vortrag von Frau Dr. Siebecke (Zentrum für Burnout-Prävention, Uni Dortmund) gehört. In Ihrem vortrag wurde speziell das Thema Burnout in der IT Branche angesprochen. Während des sehr interessanten Vortrages ist mir eine Grafik ganz besonders aufgefallen. Das Thema der Grafik war die Belastungssituation in Innovationsprozessen (leider finde ich diese Grafik nirgendwo im Internet). Hier wurde von den passiv betroffenen Personen die Belastung durch Prozess- und Verfahrensänderungen als stark belastend bewertet. Stärker belastend war nur noch Projekte zur Reorganisation von Unternehmen.Die Personen die an der Umsetzung eines Prozessmanagement-Projektes beteiligt sind sind wesentlich weniger belastet als die Personen die von einer Prozessänderung betroffen sind. Ich finde als Projektmanger in einem Prozessprojekt sollte man sich dieser Belastung bewusst sein. (weiterlesen …)

Lebendiges Prozessmanagement – BPM-Club in Dortmund

Gestern war ich zum ersten Mal bei einem BPM-Club Workshop dabei. Ich fand den Abend sehr interessant und konnte einige spannende Aspekte aus dem Bereich der prozessorientierten Unternehmensführung für mich mitnehmen.

Nach einer einführenden Kennenlernrunde der anwesenden Personen hat Fr. Brasse das Unternehmen WILO vorgestellt. Hierbei kam der BPM-Teil nicht zu kurz. In Vorbereitung auf den Workshop wurde dargestellt wie WILO das Thema BPM aktuell handhabt. Es wurden konkrete Beispiele gezeigt und aktuelle Probleme angesprochen. Im Anschluss moderierte Fr. Brasse sehr gekonnt den Workshop. Die für den Abend wichtigste Frage war: Was macht ein lebendiges Prozessmanagement aus?

In der sehr aufgeschlossenen Runde wurde zuerst eine persönliche Einschätzung abgegeben wie lebendig BPM in den eigenen Unternehmen (bei Beratern beim Groß ihrer Klienten) aktuell ist. Die Erfahrungen der Teilnehmer sind hier sehr verschieden, vom „halbtoten“ BPM bis zum lebenskräftigen BPM waren alle Eindrücke vertreten. Dies regte natürlich dazu an die Unterschiede zu erörtern und so haben wir gemeinsam einige Merkmale für lebendiges Prozessmanagement und förderliche bzw. hemmende Vorgehensweisen zusammengetragen. Durch den gemischten Teilnehmerkreis und den offenen und respektvollen Umgang entstand schnell eine konstruktive Zusammenarbeit. Da ich eher aus der technischen Ecke des BPM komme, konnte ich mit großem Interesse den Ausführungen der verschiedenen Prozessexperten folgen, die ihre Erfahrung in der organisatorischen Umsetzung des Prozessmanagements darstellten.

Sehr positiv anzumerken ist, dass es wirklich ein richtiger Workshop war. Keiner der Anwesenden hat versucht diese Plattform zur Vermarktung eigener Dienstleistungen auszunutzen. Es waren auch nicht nur Berater vor Ort, sondern auch Inhouse – BPM’ler anderer Unternehmen. Ein wenig hat leider die Vertretung der Anwender-Seite gefehlt. Laut Herrn Schnägelberger ist dies in der Regel aber nicht der Fall, da 40% der BPM-Club Mitglieder Anwender sind.

Ich freue mich schon auf den nächsten Workshop des BPM-Clubs Anfang September in Köln und bedanke mich noch einmal bei Fr. Brasse und Hrn. Schnägelberger für die gelungene Veranstaltung.

Tipps zum Business Process Management – Teil 3

Im dritten Teil meine Tipp-Serie zum Business Prozess Management möchte ich auf ein paar wesentliche Punkte zum Thema Prozessmodellierung und Prozessdesign eingehen. Da in jedem BPM-Projekt mindestens ein Prozessmodell den Grundstein des Projektes bildet ist es enorm wichtig, dass die Qualität der Prozessmodelle dem auch gerecht wird.

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Tipps zum Business Process Management – Teil 2

Im zweiten Teil meine Tipp-Serie zum Business Prozess Management möchte ich noch einmal grundlegende Projektmanagement-Themen ansprechen: Strategie, Ziele, Kommunikation und Risikomanagement.

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Tipps zum Business Process Management – Teil 1

In den folgenden Wochen möchte ich eine kleine Serie veröffentlichen mit nützlichen Tipps rund um das Thema Business Process Management. Dieser Artikel ist der erste dieser Serie, die insgesamt 20 Tipps beinhalten wird. Die ersten drei Tipps befassen sich mit den Themen Standards, Erfahrung und unvollständigen Prozessmodellen. (weiterlesen …)