Prozesse für Scrum zerlegen

Wie im Artikel “Kick-Off: BPM + Scrum” den Jakob Freund auf bpm-guide.de veröffentlicht hat wollten wir noch Beispiele für verschiedene “Schnittmuster” einbringen. Ein Sprint bei Scrum soll zwischen 1 und maximal 4 Wochen dauern. Daher ist es ggf. notwendig einen Prozess in kleinere Einheiten zu zerlegen um diese Einheiten in den Sprints bearbeiten zu können. Da das Ergebnis eines Sprints ein “auslieferbares lauffähiges Produkt” sein sollte, müssen große Prozesse so geteilt werden, dass diese Teilprozesse sinnvoll und möglichst eigenständig ausgerollt werden können. Im Anschluss folgt mein Beispiel für das Zerlegen von Prozessen mit mehreren parallelen Prozesssträngen. (weiterlesen…)

Agiles BPM mit Scrum

Ich habe häufiger Erfahrung mit sehr langen Projekten zum Thema Business Process Management gemacht. Vor allem durch die Zusammenarbeit vieler Abteilungen in einem End-to-End Prozess wird ein Prozess immer größer und das Projekt immer schwer-fälliger. Obwohl viele Aktivitäten im Prozess häufig schon komplett geklärt und ggf. sogar schon fertig entwickelt worden sind kann der Prozess nicht eingeführt werden weil irgendwo eine kleine Aktivität noch abgestimmt werden muss. Durch eine agile Vorgehensweise könnten alle klaren Aktivitäten schneller implementiert werden und der gewünschte Erfolg könnte sich auch schneller einstellen. Daher ist das Thema Scrum sehr interessant, aber nicht ganz einfach. Scrum war ursprünglich für die Softwareentwicklung gedacht und nicht für BPM-Projekte. Meine ersten Gedanken zu dieser Kombination habe ich hier im Blog schon beschrieben (siehe Teil 1 und Teil 2). Die selben Gedanken haben sich auch Dr. Martin Bartonitz von Saperion und Jakob Freund von camunda gemacht. Um uns Auszutauschen und die Kombination Scrum und BPM zu diskutieren haben wir einen kleinen Workshop bei Jakob in Berlin abgehalten. Die Ergebnisse unseres ersten Workshops können auf bpm-guide.de nachgelesen und im Forum des BPM-Netzwerk diskutiert werden. Ich bin gespannt auf das Feedback im Forum.

Agiles Business Process Management – Teil 2

Im ersten Teil zum Thema Agiles Business Process Management habe ich meine ersten Gedanken verfasst, wie man Prozesse mit Hilfe von Scrum analysieren und modellieren kann. Im zweiten Teil möchte ich mich etwas genauer mit dem Thema beschäftigen.

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Der etwas andere Methodenvergleich

Weil ich zufällig grade aus einer PRINCE2 Schulung komme und mir nun vom Bücher tragen die Schulter schmerzt bin ich auf diesen etwas anderen Methoden-Vergleich zwischen Scrum und PRINCE2 gekommen.

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Agiles Business Process Management

Agiles Projektmanagement ist ja zur Zeit vor allem in IT-Projekten total angesagt. Immer mehr Unternehmen interessieren sich für Scrum, XP und Co. weil viele Projekte, die nach klassischen PM-Methoden, durchgeführt werden scheitern. Gründe hierfür sind häufig die Komplexität von Projekten und eine schlechte Kommunikation.

Die selben Probleme kenne ich auch aus BPM-Projekten. Man verliert sich bei der Prozessmodellierung, -analyse und -design im Detail. Diese Phasen dauern häufig mehrere Monate. Die Prozesse die nach der Analyse designed werden sind schon zu Beginn des Designs nicht mehr aktuell, werden aber im Anschluss noch in irgendeinem System realisiert. Im Endeffekt passen die Prozesse nicht mehr zu den schon längst geändertem realen Business.

Bietet sich in diesem Umfeld eine agile Vorgehensweise an?

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