SONOXOplus® Process Modeler testen und 5.000 Euro gewinnen

sonoxoplus_box_1 Speziell in der Prozess- und Organisationsanalyse sollten kooperatives Denken und Handeln als Maxime gelten. Wer sich diesen Grundsatz annimmt steht mit dem Kunden auf einer Ebene.

Eine prozessorientierte Organisationsanalyse ist keine einmalige und kurzfristige Bewältigung des technologischen Wandels. Dahinter steht vielmehr ein stetiger und für den Kunden tiefer greifender Veränderungsprozess. Dieser Veränderungsprozess beeinflusst sich selbst und wird mit neuen Erkenntnissen und neuen Anforderungen immer wieder auf ein neues Niveau gehoben. Um einen solchen Prozess zu begleiten muss man als Prozess- und Organisationsberater mit dem Kunden auf derselben Stufe stehen und die Perspektive des Kunden einnehmen können.

Um die Ergebnisse gemeinsam zu dokumentieren und analysieren zu können ist es sinnvoll zusammen im Team an einem gemeinsamen Modell zu arbeiten. Für Elemente der Aufbau- (Stellenplan) und der Ablauforganisation (Prozesslandkarte) bietet der SONOXOplus® Process Modeler die „Teilen“-Funktion. Durch eine komfortable Web-Plattform lassen sich gemeinsam professionelle Inhalte erarbeiten und teilen. Ob als komplettes Prozessmodell, als öffentliche Prozessbibliothek oder als private Prozessschrittsammlung – die Granularität des zu teilenden Inhalts kann frei definiert werden.

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Ziel dieser neuen flexiblen Plattform ist es eine inhaltlich homogenen Community zusammenzuführen um in der Analyse mit dem Kunden interagieren zu können. Damit erweitert man den klassischen Marketingansatzes, der sich oftmals auf Beobachten und Agieren beschränkt.

SONOXO stellt mit dem SONOXOplus® Process Modeler eine webbasierte Plattform bereit, auf der sich Kunden mit Beratern und Prozessexperten treffen und in einem kontinuierlichen Austauschen stehend kollaborativ Wissen erzeugen und visualisieren.

Durch die Erstellung von Prozesslandkarten, hierarchischen Prozessmodellen und Organisationsmodellen lassen sich Prozesse und Verantwortlichkeiten schnell und einfach beschreiben. Durch zusätzliche Features zur Analyse der Prozesse können Optimierungspotentiale identifiziert und gehoben werden.

Wer einmal den neuen SONOXOplus® Process Modeler testen möchte hat ab sofort die Möglichkeit dazu. Die Firma SONOXO veranstaltet vom 1.11.2012 bis zum 31.11.2012 einen Wettbewerb unter dem Motto: „Wer entwirft ein elegantes Prozessmodell?“

Ausgeführt wird der Wettbewerb im Netz durch Einsatz des SONOXOplus® Process Modelers. Ausgelobt werden 5.000 EUR für das beste Prozessmodell. Um an dem Wettbewerb teilzunehmen kann man sich auf der Webseite www.sonoxoplus.com registrieren.

Sketching at Work – Meetings visuell gestalten

Nicht nur in der Prozessanalyse sondern in fast jedem Meeting welches zur Analyse, Diskussion oder Entscheidungsfindung dient ist es hilfreich den Stand des Gesprächs visuell festzuhalten. Hierdurch erhöht sich nicht nur das Engagement und die Konzentration der Teilnehmer auch die Lösungsfindung wird verbessert und die Zielorientierung der Gruppe wird unterstützt.

Im Buch „Sketching at Work“ stellen Martin J. Eppler und Roland Pfister 35 verschiedene Visualisierungs-Tools vor mit denen man fast jedes Meeting anreichern kann. Der Schwerpunkt der Tools liegt im Bereich Planung und Analyse. Aber auch die Themen Verkauf, Diskussionen und Kommunikation werden angesprochen. Nach einer kurzen Einführung in das Thema der visuellen Unterstützung von Meetings werden dem Leser einige grundsätzliche Tipps und Regeln zur Hand gegeben.

Im Anschluss folgt die Vorstellung der 35 Tools. Jedes von Ihnen wird strukturiert beschrieben und an einem Beispiel erläutert. Hierbei werden zu jedem Tool erklärt wann, warum, wie, was und für wen ein Tool genutzt werden kann. Zusätzlich werden die Tools kategorisiert und auch in Bezug gesetzt um z.B. eine Problemanalyse strukturiert mit mehreren Tools aufzubauen.

Zum Schluss wird vorgestellt wie sich verschiedene Tools kombinieren lassen und wie man eigene Tools entwickeln kann.

Einige der vorgestellten Tools sind eigentlich jedem bekannt (z.B. ein Mind Map) andere wiederum sind vielleicht nur noch versierten Moderatoren geläufig. Schön ist, dass man nicht lange lesen oder sich einarbeiten muss um loszulegen. Theoretisch kann man ad-hoc im Meeting im Buch nachschlagen und sofort beginnen ein dort beschriebenes Diagramm zu zeichnen und mit den Meeting-Teilnehmern zu bearbeiten. Das Buch ist ein gutes Werk für den Werkzeugkoffer eines Moderators, birgt aber keinen Wow-Effekt für geübte Moderatoren. Ich würde als Zielgruppe des Buches Moderatoren von Workshops fürs Management nennen. Aber auch für strategische Workshops in größeren Runden und erste Analysen können die vorgestellten Tools nutzbringend eingesetzt werden.  Für operative Meetings, bei denen es um konkrete Detailarbeit geht müsste man einige der Tools ein wenig abwandeln. Bei dem Preis kann man aber nichts falsch machen, denn selbst wenn nur ein Meeting damit erfolgreicher läuft macht sich das Buch schnell bezahlt.

Im Team einheitlich modellieren – geht das?

Wer im Team arbeitet kennt das vermeintliche Problem: Jedes Teammitglied denkt, redet und speichert Informationen anders. Die Sichtweisen auf ein Problem oder eine Lösung können variieren. Dies ist auch gut und nützlich: Eine schöne Übung, die zeigt dass Teamergebnisse besser sind als Einzelergebnisse, ist das Gruppen-Experiment „NASA-Game“. In der Regel ist die Entscheidung der Gruppe um einiges besser als die Entscheidung des Einzelnen. Doch wenn es darum geht gemeinsam ein Ergebnis zu erzeugen (z.B. ein Dokument oder ein Modell) und dieses Ergebnis aus Teilergebnissen der einzelnen Teammitglieder besteht, erkennt man häufig, dass das Gesamtergebnis irgendwie nicht aus „einem Guss“ ist. Angefangen bei einfachen Sachen die z.B. die Zeitform, aktive oder passive Formulierungen, direkte Ansprache (Sie) oder indirekte Formulierungen (z.B. man), Aufbau der Abschnitte, Formatierung etc. bis hin zu komplexen Sachen wie Satzbau, Wortschatz für Formulierungen, Visualisierung von Sachverhalten können signifikante Unterschiede in den erstellten Inhalten der einzelnen Teammitglieder auftreten. Bei einer nicht sauberen Abgrenzung der Aufgaben kann es zusätzlich zu Redundanzen kommen oder gar inkonsistente Inhalte produziert werden. Für den Empfänger eines solchen Ergebnisses ist es in der Regel aber vorteilhaft wenn alles zusammenpasst. Dies wirkt qualitativ hochwertiger, lässt sich leichter verstehen, weiterverarbeiten und pflegen.

Wie kann man mit solchen Unterschieden im Team umgehen. Ich möchte mich hier konkret auf die Prozessmodellierung mit BPMN beziehen und ein paar Lösungsansätze vorstellen. (weiterlesen …)